PISA-Ergebnisse: Warum Leseförderung zu Hause jetzt zählt
Aktualisiert: 30. Sept.

Gestern wurden die neuen PISA-Ergebnisse veröffentlicht und sie sind ein Weckruf für uns alle. An der PISA-Erhebung nahmen mehr als 760. 000 Schüler*innen – stellvertretend für rd. 33 Millionen 15-Jährige aus 91 Ländern und Volkswirtschaften teil.
Das Ergebnis: Schülerinnen und Schüler in Deutschland schneiden so schlecht ab wie nie zuvor – die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Pisa-Erhebungen, sogar niedriger als im Jahr 2000. Im Lesen erreichten die getesteten 15-Jährigen im Schnitt nur noch 465 Punkte, 2022 waren es noch 480, 2019 noch 498 Punkte. Einem Drittel der Jugendlichen fehlen inzwischen grundlegende Lesekompetenzen.
An der Spitze des internationalen Bildungsvergleichs liegen erneut Singapur und vier chinesische Regionen.
Warum?
Der Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und Bildungserfolg ist hierzulande rund dreimal so stark wie etwa in Kanada. Das heißt im Klartext: Was zuhause an Leseförderung passiert, wiegt in Deutschland besonders schwer für den späteren Erfolg. Weitere Ursachen für die zunehmend schlechteren Ergebnisse im Lesen stehen unter anderem mit der fortschreitenden Digitalisierung, längeren Bildschirmzeiten und der Tatsache in Verbindung, dass Jugendliche immer weniger zum Vergnügen lesen
Denn was laut Forschung wirklich hilft:
Der wissenschaftliche PISA-Studienleiter für Deutschland nennt als wichtigste Ansatzpunkte frühkindliche Bildung und eine datengestützte, gezielte Entwicklung des Unterrichts. Förderung soll also früh ansetzen, nicht erst wenn Probleme in der Schule sichtbar werden.
Was das für den Alltag bedeutet: Es zählt nicht nur, dass in der Schule gelesen wird – sondern wie oft und wie gerne zuhause gelesen wird. Genau da, am Küchentisch, auf dem Sofa, vor dem Einschlafen, entscheidet sich, ob aus Lesenlernen eine echte Gewohnheit wird.
Genau hier setzt das Konzept der LOULOU Leseraupe® an.
Quellenhinweise: Die Aussagen dieses Beitrags stützen sich auf die folgenden Quellen: PISA-Studie 2025 (OECD), ZDFheute, t-online, Tagesspiegel, Stangl – Der Einfluss der Familie auf den Erwerb von Lesekompetenz, Forschungsmonitor Schule – Leseselbstkonzept, Lesemotivation, Leseverhalten und Lesekompetenz, Ludewig et al. (2022) – IFS-Schulpanel-Studie zu Wortschatz und Leseverhalten, TU Dortmund.



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